Folge 15 – SPD Disrupt (live)

Folge 15 – SPD Disrupt (live)

Schon viel habe ich über Disrupt SPD gesprochen, mit Tanja, mit Johannes, alleine. Ständig war es Thema. (laut Aussage von Tom, Mitglied im Orga-Team von Disrupt, auch als eine der wenigen objektiv und offen – whooho!) Und jetzt war es soweit, letzte Woche Samstag fand der Kongress im Festsaal Kreuzberg, in Berlin Treptow (ja), statt. Nicht nur, weil das der Bezirk ist, in dem ich organisiert bin und Kommunalpolitik mache, war ich vor Ort und habe mir das angesehen. Rausgekommen sind 90 Minuten feiner Podcast, gespickt mit O-Tönen, von alten Bekannten des SoziPods und neuen Gesichtern. Ich habe ich unzähligen Aufnahmen die Eindrücke des Tages aufgenommen und präsentiere euch diese jetzt.

 

Viel Spaß dabei!

#Shownotes

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paul

Paul fragt sich, wie die Zukunft der SPD eigentlich aussehen kann. Außerdem ist er Vorsitzender der Jusos Treptow-Köpenick und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD Kommunalfraktion in Berlin Treptow-Köpenick.

4 thoughts to “Folge 15 – SPD Disrupt (live)”

  1. Danke für Deinen Podcast!

    Ich finde es schade, dass Du immer wieder sagst, die SPD täte sich schwer mit neuen Ideen. Meine Erfahrung ist anders. Bisher habe ich immer offene Türen eingerannt. Die Sache ist nur die: Du kannst nicht erwarten, dass Du die Ideen produzierst und andere machen das dann.

    Was geht und was nicht geht steht grundsätzlich im Parteiengesetz, im Organisationsstatut und in den Satzungen der Gliederungen. Das steht extrem wenig zur Arbeitsweise. Ihr könnt da im Prinzip alles machen. Ihr müsst es nur tun! Wenn Du willst, dass etwas passiert, dann musst Du das selbst machen:
    * Du wolltest einen Sozi-Podcast haben – du machst einen Sozi-Podcast also gibt es einen Sozi-Podcast.
    * Ihr wolltet einen Disrupt-Kongress – ihr habt einen Disrupt-Kongress organisiert – also gibt es einen DIsrupt-Kongress.
    Nur so kann es gehen – die meisten Aktiven in der SPD langweilen sich nicht und sind vor allem deswegen aktiv, weil sie IHRE Ideen umsetzen wollen.

    1. Hallo Steffen,

      danke für deinen Kommentar. Wenn das so absolut rüberkam, hab ich mich wohl falsch ausgedrückt. Ich bin auch in einem Verband, in dem ich immer sehr viel umsetzen konnte. Das lag an verschiedenen Personen. (und Johannes ist ja mit seinem Projekt auch bei uns und hat die gleiche Gelegenheit). Es gibt aber da große Unterschiede, denke ich. Und gerade bei so Formaten, wie bei Disrupt ist das schon nicht so einfach. Weil es was ganz anderes ist. Ich habe auch ellenlange Twitterthreads verfolgt, in dem (sehr aktive und vernetzte) Mitglieder aus meinem Landesverband das ganze komplett in Frag gestellt haben. Weil es eben außerhalb der regulären Strukturen läuft, weil es keinen Stallgeruch hat oder ähnliches.

      Und das wird spätestens dann schwierig, wenn die Ideen umgesetzt werden sollen. Weil ein eigenes Projekt machen: Disrupt/ Podcast ist ja das eine, aber Beschlusslagen der SPD ändern, das andere. Und da haben es solche Projekte, wie Disrupt, meiner Meinung nach nicht immer so leicht, weil sie eben dieses Touch von Outsidertum haben.

      1. Okay, ich hatte den Podcast auch noch nicht zuende gehört, als ich den Kommentar schrieb. Im Verlauf relativiert sich mein Eindruck.
        Klar, wenn man eine Mehrheit für etwas haben will, dann muss man Leute überzeugen und am einfachsten geht das auf “offiziellem” Weg. Wenn ich jetzt ankäme und dir erzähl, wie du Deinen Podcast machen sollst, dann würdest du auch nicht sagen: “Hurra, endlich sagts mal jemand. Klar, hier haste meine Ausrüstung. Hau rein.”
        Das macht es schwieriger, aber ach interessanter. Ich hör immer wieder, der PV müsste dies oder das machen. Bringt aber in der Regel nix, weil die Umsetzung ja von anderen kommen muss. Mein Beispiel sind immer die “Laizisten in der SPD” – die fordern immer, AG zu werden. Das werden die halt in dem Moment, in dem sie zeigen, dass sie ne Hausnummer sind. Wir haben genug minialaktive AKs und AGs…

        D64 zeigt, was man organieren kann und wie wichtig das dann wird.

        Wenn ihr zeigt, wie ein Ortsverein digital arbeiten kann, dann kommen andere auch in Schwung. Ich versuch seit 2009 die Gliederungen difitaler zu machen. Aber es geht ja auch so… Wir haben verschiedene Tools zur digitalen Beteiligung ausprobier (der PV hst ja auch schon mehrfach Adhocracy eingesetzt), aber es fasst nicht wirklich Fuß. Es geht ja auch so. Es passt selten zu den restlichen Abläufen. Aber man muss es weiterhin ausprobieren. Es würde aber helfen, wenn das auch von “unten” erarbeitet wird.

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