Folge 7 – Solo: STOP! GroKo-Time

Heute ist Sonntag, der 3.4.2018. Vor etwas mehr als vier Stunden wurde das Ergebnis des Mitgliedervotums bekannt gegeben: 66% der Genossinnen und Genossen waren für die Fortführung der Großen Koalition. Ich mache mir so meine Gedanken über dieses Ergebnis, das “Was-jetzt-folgt”, #SPDerneuern.

Das Wichtigste ist – steht ja schon auf einem Guide für Reisen durch die Galaxis: Don’t Panic! Ruhig bleiben, runter kommen und im Gespräch bleiben. Es ist jetzt weder die Zeit für Häme, noch für Überheblichkeit. Redet miteinander, egal wie ihr abgestimmt habt.

Für alle diejenigen, die jetzt das Handtuch werfen wollen: Aussteigen mag sich gut anfühlen, hilft aber niemanden. Wer raus ist, der holt sich vielleicht auf Twitter und Facebook Bestätigung von anderen Frustrierten, aber ändern wird es nichts. Wir müssen Entscheidungen verändern und wie immer in der Demokratie, wer nicht teilnimmt, der lässt andere entscheiden. Also bleibt drin, organisiert euch und nehmt teil. Der einzige Weg die Partei zu ändern, ist zu entscheiden!

 

#Shownotes:

paul

Paul fragt sich, wie die Zukunft der SPD eigentlich aussehen kann. Außerdem ist er Vorsitzender der Jusos Treptow-Köpenick und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD Kommunalfraktion in Berlin Treptow-Köpenick.

One thought to “Folge 7 – Solo: STOP! GroKo-Time”

  1. Hallo Genosse,

    hab eben schon nen 1000 Wörter Wuttext über die SPD geschrieben bis mir eingefallen ist dass du der falsche Adressat bist daher nur ein paar Anmerkungen zu dem was du gesagt hast.
    Fühle mich Inhaltlich bei den Jusos sehr wohl aber mit der Bundespartei hab ich kaum noch was zu tun. Dieser Entscheid hat so ein wenig die rosarote Brille weggewischt durch die ich die Basis gesehen habe. Ein großer Teil der 66% hat nach eigener Aussage (oder schwach verdeckt wie bei Olaf Scholz) kein Interesse an einer Erneuerung. Hab diese Erfahrung auf Facebook gesammelt und in den wenigen Kontakten die ich bisher mit Sozis über 40 hatte. Einbringen ist ne feine Sache aber weder Grundsatzprogramm noch Wahlprogramm werden im Ortverband geschrieben sondern im WBH. Wenn es fertig ist dann wird es auf dem Parteitag bestätigt egal was drin steht. Werde die Obrigkeit weiter mit konstruktiven Mails nerven aber bis dahin werde ich mir mal ansehen was andere Mütter so für Töchter haben.
    Morgen bin ich mit solid auf dem Weltfrauentag und am Samstag sammele ich mit der Grünen Jugend Müll im Stadtpark. Wenn sich die SPD nochmal bei mir melden sollte dann werd ich da vielleicht auch nochmal vorbeischauen aber die Uhr tickt. Wollte nicht als Kurzschlussreaktion aussteigen aber im Oktober werde ich nochmal schauen ob sich irgendwas getan hat das mich hoffen lässt. Wenn nichts passiert ist dann bin ich am 08.11 (genau 2 Jahre nach meinem Eintritt) in einer anderen Partei. Mit “jetzt-erst-recht” gebe ich dir recht aber heute denk ich das in der SPD zu bleiben selbst ein Synonym für “weiter so” ist.
    Hab mich die Frage selbst gestellt wo ich Inhaltlich hin will und zu 10-15 Politikfeldern mal 5 Punkte geschrieben wie ich es geändert haben will. Gleiches gilt für die Erneuerung in der Struktur und noch ein paar Seiten über Köpfe. Jetzt hab ich 10 Seiten Ideen in einer .docx Datei und weiß zumindest was ich will. Fühle mich aber auch nicht schlauer.

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